Weiterbildung außerklinische Beatmung

Hinweis:
1 Welche 2 Aussagen, in Bezug auf die Spontanatmung sind richtig?

 
(a) Wärend der Inspiration herrscht intrathorakal ein relativer Überdruck.

(b) Wärend der Inspiration folgt die Lunge dem Thorax auf Grund der elastischen Verbindung mit den Atemhilfsmuskeln.

(c) Wärend der Inspiration herrscht intrathorakal ein relativer Unterdruck.

(d) Wärend der Inspiration folgt die Lunge dem Thorax auf Grund des im Pleuraspalt herrschenden Unterdrucks.

2 Die Kontrollvariablen sind...

 
(a) Druck, Volumen, Flow, Zeit

(b) Druck, Trigger, PEEP, Flow

(c) Druck, Volumen, Trigger, PEEP

(d) Druck, PEEP, Flow, Zeit

3 Welche Aussage zum Larynx ist FALSCH?

 
(a) Er ist im Inneren reich an Nervenfasern, das führt bei Reizung zum Hustenreflex.

(b) Husten entsteht durch Drucksteigerung durch Glottisschluß und nachfolgende, plötzliche Glottisöffnung.

(c) Der Larynx sitzt vor der HWS und hinter dem Ösophagus.

(d) Er riegelt intrathorakale Luftwege durch Verschluss der Stimmritze ab.

4 Welche Faktoren dürfen für einen erfolgreichen Gasaustausch zwischen Alveole und Kapilare nicht gestört sein?

 
(a) Ventilation, Perfusion, Diffusion

(b) Diffusion, Perfusion, Respitation

(c) Ventilation, Okklusion, Diffusion

(d) Respiration, Okklusion, Diffusion

5 Was verstehen Sie unter dem Begriff 'Shunt' ?

 
(a) Ventilierte Lungenareale, die nicht perfundiert sind.

(b) Ventillierte Lungenareale ohne Diffusion.

(c) Perfundierte Lungenareale, die nicht ventiliert sind.

(d) Perfundierte Lungenareale ohne Diffusion.

6 Was zählt zu den oberen Luftwegen?

 
(a) Nase, Mund, Rachenraum, Trachea

(b) Nase, Mund, Pharynx, Larynx

(c) Nase, Mund, Larynx, Trachea

(d) Nasen-Rachenraum bis weichen Gaumen, Kehlkopf, Larynx, Carina

7 Welche Aussage zum MPG und zur MPBetreibV ist richtig?

 
(a) Nach dem MPG muss eine jährliche Wiederholungsschulung in Anlage-1-Geräte stattfinden, für alle anderen Geräte sind Wiederholungsschulungen auf freiwilliger Basis.

(b) Anwender von Anlage-1-Geräten dürfen in begründeten Ausnahmefällen von einer erfahrenen Pflegekraft in diese Geräte eingewiesen werden, wenn die um Hersteller befugte Person es genehmigt hat.

(c) Der Betreiber eines Medizinprodukts darf grundsätzlich in Medizinprodukte einweisen.

(d) Anwender von Anlage 1-Geräten dürfen von einem Techniker des Sanitätshauses eingewiesen werden, wenn dieser vom Hersteller autorisiert wurde.

8 Die Compliance wird NICHT beeinträchtigt von...

 
(a) Pneumothorax

(b) Lungenfibrose

(c) Atelektasen

(d) Trachealtumor

9 Welche Aussage zum Alarm 'AZV hoch' trifft zu?

 
(a) Die Atemfrequenz des Patienten ist zu hoch.

(b) Der Alarm weist auf eine große Leckage hin.

(c) Der Alarm weist auf eine hohe Resistance (verstopfter HME, abgeknickter Beatmungsschlauch ...) hin.

(d) Der Inspirationsdruck ist zu hoch. (Trachealkanüle verlegt, Bronchialspassmus ...)

10 Welche Strukturen sind am Gasaustausch beteiligt?

 
(a) Alveolen und terminale Bronchiolen

(b) Die unteren Luftwege

(c) Bronchen, Bronchiolen, Alveolen

(d) Alveolen und Segmentbronchien

11 Welche Aussage zu Lunge ist richtig?

 
(a) re. Lunge zwei Lappen, li. Lunge zwei Lappen
re. Hauptbronchus flacher (40-60 Grad Abweichung von vertikaler Achse) als li. Hauptbronchus

(b) re.Lunge drei Lappen, li. Lunge zwei Lappen
re. Hauptbronchus flacher (40-60 Grad Abweichung von vertikaler Achse) als li. Hauptbronchus

(c) re. Lunge zwei Lappen, li. Lunge zwei Lappen
re. Hauptbronchus steiler (20-30 Grad Abweichung von vertikaler Achse) als li. Hauptbronchus

(d) re.Lunge drei Lappen, li. Lunge zwei Lappen
re. Hauptbronchus steiler (20-30 Grad Abweichung von vertikaler Achse) als li. Hauptbronchus

12 Welche Aussage zum PEEP ist FALSCH?

 
(a) PEEP vermindert die Atemarbeit.

(b) PEEP verbessert die Perfusion.

(c) PEEP erhöt die FRC.

(d) PEEP verringert die Atilektasenbildung

13 Was führt NICHT zu einer erhöung der Resistance?

 
(a) Tumorstenose

(b) Schleimhautschwellung

(c) Emphysem

(d) Phrenikusparese

14 Was bedeutet die Aussage 'PEEP ist 10'?

 
(a) Am Ende einer vollständigen Expiration verbleiben 10% der Expirationsluft im Tracheobronchialbaum.

(b) Zwischen dem Ende der Expiration und dem Beginn der nächsten Inspiration herrscht im Tracheobronchialbaum ein Überdruck von 10 mbar

(c) Die Expiration wird eingeleitet wenn der Inspirationsdruck unter 10mmHg sinkt

(d) Die Inspiration wird mit einem Druck von 10 mmHg unterstützt

15 Zwei Varianten der CMV sind die PCV und die VCV.
Welche Eigenschaft trifft NICHT auf diese Modi zu?
CMV ist ...

 
(a) ... maschinenbegrenzt

(b) ... maschinengesteuert

(c) ... maschinenunterstützt

(d) ... maschinemgetriggert

16 Was verstehen Sie unter dem Begriff Compliance?

 
(a) Das Maß des Atemwegswiederstandes.

(b) Das Maß der Lungendehnbarkeit.

(c) Die Möglichkeit des Patienten, die Atemhilfsmuskulatur einzusetzen.

(d) Der Atemwegswiederstand im Verhältnis zur Lungendehnbarkeit.

17 Welche Aussage zur PCV ist NICHT richtig.

 
(a) Bei der PCV ist der Inspirationsdruck voreingestellt.

(b) Die PCV kompensiert kleinere Leckagen.

(c) Die PCV ist Volumeninkonstant.

(d) Die PCV erlaubt dem Patienten zu triggern.

18 Welche Aussage zur 'aPCV' ist richtig?

 
(a) Der Patient kann einen maschinengesteuerten Atemzug abbrechen.

(b) Dieser Modus unterscheidet sich nicht vom PCV Modus. Die Bezeichnung ändert sich von Hersteller zu Hersteller.

(c) Der Patient kann zusätzlich zur eingestellten Frequenz Atemzüge triggern.

(d) Der Patient erhält einen komletten maschinengesteuerten Beatmungszyklus nur dann wenn er triggert.

19 Welche Aussage zum VCV ist richtig?

 
(a) Mit einem voreingestellten Druck wird beatmet bis das Zielvolumen erreicht ist.

(b) Ein voreingestelltes Volumen wird von der Maschine abgegeben. Dieser Modus kompensiert kleinere Leckagen.

(c) Der Patient bestimmt wieviel Volumen er bei der Inspiration erhält. Begrenzender Faktor ist der Druck.

(d) Ein voreingestelltes Volumen wird von der Maschine abgegeben. Der dabei entstehende Druck ergibt sich aus Compiance und Resistance.

20 Was ist ein Trigger?

 
(a) Eine Kontrollvariable

(b) Ein Auslösemechanismus

(c) Ein Alarmparameter

(d) Ein Beatmungsmodus

 


Quelle/Verfasser:  ipW